Lieferausfall aus China · Ein Angebot der DCW

Ihre Lieferung aus China kommt nicht?

Sie haben bereits bezahlt, doch die Ware bleibt aus und neue Zusagen bringen keine Klarheit? Wir helfen, den Lieferstatus einzuordnen, Ihre rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und die nächsten Schritte in China zu koordinieren.

Für Unternehmen mit ausbleibenden Lieferungen, offenen Vorauszahlungen und gefährdeten Projekten.

Containerterminal und beleuchtete Hafenanlagen in Yantian, Shenzhen, bei Nacht
Lieferstatus klären. Ansprüche prüfen. Nächste Schritte koordinieren.
Rechtsanwalt Stefan Kasparek

Stefan Kasparek

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

Sebastian Trimpl

Sebastian Trimpl

Wirtschaftliche Einordnung
China-Koordination

Anwaltliche Beratung durch Rechtsanwälte Kasparek & Kollegen, wirtschaftliche Einordnung und China-Koordination durch Sebastian Trimpl.

Das DCW-Team kennenlernen

Wenn die Ware fehlt und die Anzahlung gebunden ist.

Die Lieferung wird für ein laufendes Projekt gebraucht, Ihre Kunden warten oder die eigene Produktion ist betroffen. Wenn zugleich eine Vorauszahlung beim Lieferanten gebunden ist, kann eine Ersatzbeschaffung die Liquidität zusätzlich belasten.

Zunächst muss geklärt werden, was tatsächlich fehlt: Wurde noch nicht produziert, nicht versandt oder nur nicht zugestellt? Parallel geht es um Ihre Optionen gegenüber dem Verkäufer und die Folgen für das eigene Unternehmen. Diese Aufgaben sollten aufeinander abgestimmt werden.

Welche Zusagen sind noch belastbar?

Diese Beobachtungen sind Anlass für eine genauere Prüfung. Sie belegen für sich genommen weder einen endgültigen Ausfall noch einen Betrug.

  • Liefertermine verschieben sich wiederholt, ohne nachvollziehbaren Plan.
  • Produktionsfotos wiederholen sich oder lassen sich Ihrer Bestellung nicht zuordnen.
  • Versandbelege fehlen oder eine Trackingnummer lässt sich nicht bestätigen.
  • Ansprechpartner antworten unregelmäßig oder brechen den Kontakt ab.
  • Für die bereits vereinbarte Lieferung werden weitere Vorauszahlungen verlangt.
  • Zahlungseingänge, Mengen oder vereinbarte Eigenschaften stehen plötzlich erneut zur Diskussion.

Was Sie jetzt vorbereiten können.

Mit einer geordneten Tatsachengrundlage lassen sich weitere Zusagen und mögliche Schritte besser beurteilen.

Jetzt zusammenstellen

  • Belege vollständig sichernBestellungen, Verträge, Zahlungsbelege, E-Mails und WeChat-Verläufe zusammenstellen. Zusagen, Fotos sowie Produktions- und Versandnachweise mit Datum zuordnen.
  • Lieferstand konkret abfragenNachweisen lassen, welche Ware für Ihre Bestellung vorhanden ist, ob sie fertiggestellt wurde und ob eine Übergabe an einen Transporteur erfolgt ist.
  • Beträge, Folgen und Fristen festhaltenAnzahlungen und Restzahlungen getrennt auflisten. Betroffene Projekte, mögliche Mehrkosten und bekannte Fristen benennen.
  • Nächste Erklärung abstimmenWeitere Forderungen, Fristsetzungen oder Vertragsänderungen mit dem eigenen Ziel und der rechtlichen Ausgangslage abstimmen.

Weitere Risiken vermeiden

  • Nicht einfach weiterbezahlenEine zusätzliche Zahlung sollte nicht allein auf einer neuen Lieferzusage beruhen. Grundlage und Auswirkungen vorab prüfen.
  • Neue Termine nicht ungeprüft übernehmenEine Terminverschiebung sollte nachvollziehbar begründet und dokumentiert sein. Prüfen, wie sie sich auf bestehende Vereinbarungen auswirkt.
  • Keine vorschnellen VerzichtserklärungenGutschriften, Teilrückzahlungen oder Vergleiche können weitere Ansprüche berühren. Die Bedingungen vor einer Annahme klären.
  • Nicht nur auf Rückmeldungen wartenEigene Verpflichtungen gegenüber Kunden, laufende Fristen und eine mögliche Ersatzbeschaffung parallel im Blick behalten.

Von unklaren Zusagen zu einem konkreten Vorgehen.

Art und Umfang der Unterstützung richten sich nach Ihrer Bestellung, der Beweislage und dem vereinbarten Auftrag.

  • Lieferstatus und Ausgangslage bewerten

    Verträge, Zahlungen und Kommunikation zusammenführen. Offene Informationen sowie die Identität des Verkäufers und beteiligter Unternehmen klären.

  • Nachweise und Ansprache koordinieren

    Eine konkrete Aufforderung an den Lieferanten vorbereiten und die deutsch-chinesische Kommunikation abstimmen. Eine Prüfung vor Ort kann bei Bedarf gesondert vereinbart werden.

  • Lieferung oder Rückzahlung verfolgen

    Prüfen, welche Rechte nach Vertrag und anwendbarem Recht bestehen. Das gewünschte Ergebnis, Fristen und einen möglichen Verhandlungsweg festlegen.

  • Weitere rechtliche Schritte in China vorbereiten

    Das Vorgehen mit den chinesischen Anwälten unseres Teams abstimmen. Mögliche Verfahren, Kosten und Durchsetzbarkeit vor der Entscheidung gemeinsam einordnen.

Lieferung, Rückzahlung oder Ersatzbeschaffung?

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob der Verkäufer noch leisten kann, welche Rechte bestehen und wie dringend Sie die Ware benötigen.

Eine Rückzahlung ist nicht allein deshalb gesichert, weil die Lieferung ausbleibt. Ebenso sollten Mehrkosten einer Ersatzbeschaffung und mögliche Ansprüche getrennt dokumentiert werden. Die rechtliche Prüfung und die kaufmännische Entscheidung müssen zusammenpassen.

Handlungsoptionen genauer einordnen

Welche Antwort hilft tatsächlich weiter?

Typische Aussagen lassen sich durch konkrete Fragen prüfen. Die Beispiele sind keine Mandantenfälle und erlauben keinen Schluss auf die Absichten des Lieferanten.

  • „Wir produzieren gerade.“

    Welche Teile Ihrer Bestellung sind fertig? Lassen sich aktuelle Nachweise der vereinbarten Ware, dem Auftrag und einem Datum zuordnen?

  • „Die Trackingnummer kommt morgen.“

    Wurde die Ware bereits übergeben? Wer ist der Transporteur, und welcher Nachweis bestätigt die tatsächliche Übernahme?

  • „Uns fehlen noch Materialien.“

    Welche Mengen fehlen, welcher nächste Schritt ist geplant und worauf beruht der neue Termin? Eine solche Aussage allein belegt keine Zahlungsunfähigkeit.

So beginnen wir.

  1. Situation schildern

    Sie nennen Verkäufer, Bestellung, bezahlte Beträge, ausstehende Ware und bekannte Fristen.

  2. Auftrag und Ergebnis vereinbaren

    Wir stimmen Unterlagen, Prüfungsumfang und Vergütung ab. Ein begrenzter Einstieg kann die Bewertung des dokumentierten Lieferstands und der nächsten Optionen sein.

  3. Vereinbarte Schritte umsetzen

    Nach Beauftragung und Annahme beginnt die Bearbeitung. Ansprache, Verhandlungen, Prüfungen vor Ort oder Verfahren werden nach Bedarf gesondert abgestimmt.

Häufige Fragen zu Lieferausfällen.

Wann wird aus einer Verzögerung ein Lieferausfall?

Eine feste Zahl verschobener Termine gibt es dafür nicht. Entscheidend sind die Vereinbarungen, die tatsächliche Leistungsfähigkeit und belastbare Informationen zum Auftrag. Ob eine bestimmte rechtliche Folge eingetreten ist, muss gesondert geprüft werden.

Kann ich meine Anzahlung zurückfordern?

Das hängt vom Vertrag und dem anwendbaren Recht ab. Zu prüfen ist unter anderem, welche Leistung geschuldet und fällig ist, ob Fristen erforderlich sind und ob eine Vertragsaufhebung oder ein Rücktritt in Betracht kommt. Ein möglicher Anspruch und seine tatsächliche Durchsetzung sind getrennte Fragen.

Soll ich einen neuen Liefertermin akzeptieren?

Ein nachvollziehbarer neuer Plan kann im Einzelfall sinnvoll sein. Vor einer verbindlichen Änderung sollten ihre Auswirkungen auf bestehende Rechte, Termine und Ihre eigenen Kundenverpflichtungen geklärt werden.

Ist ein Lieferausfall automatisch Betrug?

Nein. Produktionsprobleme, fehlende Materialien, Transportfragen oder finanzielle Schwierigkeiten können unterschiedliche Ursachen sein. Ein Betrugsverdacht braucht konkrete Anhaltspunkte und sollte nicht aus einzelnen Aussagen oder Verzögerungen abgeleitet werden.

Muss ich persönlich nach China reisen?

Viele vorbereitende Aufgaben lassen sich aus Deutschland koordinieren. Ob eine unabhängige Prüfung, anwaltliche Schritte oder eine persönliche Mitwirkung vor Ort sinnvoll und organisierbar sind, wird anhand des Falls abgestimmt.

Kann ich Kosten einer Ersatzbeschaffung ersetzt verlangen?

Das ist nicht automatisch der Fall. Voraussetzungen, Umfang, Zusammenhang und Nachweise müssen nach dem anwendbaren Recht geprüft werden. Halten Sie Angebote, Mehrkosten und Gründe für Ihre Entscheidungen nachvollziehbar fest.

Wie schnell kann die Bearbeitung beginnen?

Nennen Sie bekannte Fristen und den Zeitdruck bereits bei der Anfrage. Im ersten Austausch klären wir den möglichen Auftrag und die Bearbeitung. Eine feste Reaktionszeit oder Übernahme lässt sich über diese Seite nicht zusagen.

Den nächsten Schritt fundiert vorbereiten.

Vertiefende Orientierung und die passenden Informationen zu verwandten Problemen.

Welche Lieferung ist ausgeblieben?

Beschreiben Sie kurz Ihre Bestellung, den vereinbarten Liefertermin, bereits bezahlte Beträge und die letzte Rückmeldung des Verkäufers. Nennen Sie Ihr gewünschtes Ergebnis und bekannte Fristen.

Anfrage an die DCW

Deutsch-Chinesische Wirtschaftskanzlei
Rechtsanwälte Kasparek & Kollegen
Feichtmayrstr. 2 · 86316 Friedberg

Eine Anfrage allein begründet kein Mandat und keine Fristüberwachung. Bei laufenden Fristen warten Sie bitte nicht auf die Bearbeitung einer Onlineanfrage.